| ...wird in die Tat umgesetzt
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Abschied in Dänemark, eine glückliche Familie ..... |
Wie waren wir enttäuscht, dass sich die Hündinnen mit ihren Wurfzeiten gar nicht nach den Ferien richteten...und schon gar nicht um die Ecke wohnten...und dann gab es da auch noch so etwas wie Wartelisten, die etwa ein Jahr im Voraus voll waren; nein so lange wollten wir nun wirklich nicht warten. Obwohl wir immer wieder eindringlichst davor gewarnt worden sind, einen Hund von einem Züchter zu erwerben, der nicht dem VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) oder der FCI (Fédération Cynologique Internationale) angeschlossen ist, waren wir fast so weit über ein Zeitungsinserat zu kaufen, wenn da nicht eine überaus nette und sehr geduldige Dame (...hi, Georgia) vom DRC (Deutscher Retriever Club) gewesen wäre, deren Argumente uns überzeugten. Sie vermittelte uns an die dänische Welpenliste für Golden Retriever. Zwei Wochen später kam um 10 Uhr morgens die heißersehnte Liste mit der Post und um 15 Uhr des selben Tages saßen wir drei im Auto Richtung Kopenhagen, was ja bekanntlich gleich um die Ecke liegt. Acht Stunden später klingelten wir teils freudig erregt, teils unsicher an einem Haus im Langstrupvej/Fredensborg, oberhalb von Kopenhagen. Wir hörten bereits das Gebell von Hunden, das die nächtliche Stille durchbrach. Sekunden später öffnete sich die Haustür und ehe Annelise und Valde Johansen eine Chance hatten, uns zu begrüßen, wuselten bereits drei schwanzwedelnde Golden um uns herum - Tinka, Taras und Varja. Uns plumste ein Stein vom Herzen, als wir merkten, dass wir uns in unserer Sprache verständigen konnten, denn keiner von uns dreien verstand Dänisch. Ehe wir uns versahen saßen wir in der gemütlichen Küche bei Kaffee und Waffeln und die drei noch verbliebenen Welpen aus dem Wurf wurden zu uns gelassen, wobei die einzige Hündin aus dem Wurf nicht verkäuflich war. Die Wahl zwischen den beiden süßen tapsigen Rüden fiel schwer - wir trafen die richtige Wahl ! Sie fiel auf Puschkin's Folk Song, genannt Balou. Am nächsten Morgen traten wir den Heimweg an, nachdem wir noch viele Hinweise und Instruktionen von Annelise mit auf den Weg bekamen. Sie hatte sogar ein kleines Heftchen in deutscher Sprache ausgearbeitet, in dem nicht nur etwas über die Fütterung sondern auch über Ausbildung und Beschäftigung zu lesen war. Wer hätte gedacht, dass dies der Grundstein für unser gesamtes weiteres Leben war.
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| ...zu Hause angekommen, gibt man sich ganz schüchtern... |
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...um dann zu zeigen... |
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...wer hier der Chef ist | |